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Unsere Motivation

Kuchentratsch ist eine soziale Backstube in München, in der Senior:innen ofenfrischen Omakuchen backen. Unser Ziel ist es, das Leben lebenswerter zu machen. Zum Einen das Leben der Senior:innen, indem sie bei Kuchentratsch einer sinnstiftenden Tätigkeit nachgehen, Teil einer Gemeinschaft werden und gleichzeitig ihre Leidenschaft fürs Backen ausleben können. Zum Anderen das aller Kuchenliebhaber:innen, die in den Genuss der leckeren Omakuchen kommen und diesen ganz bequem und einfach über den Online-Shop bestellen können. 

Das Ausscheiden aus dem aktiven Arbeitsleben bedeutet für Senior:innen den Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Nicht selten geht dieser mit einem Gefühl des Nicht-mehr-gebraucht-Werdens, Isolation und nicht zuletzt auch mit finanziellen Einbußen einher. Aufgrund des demographischen Wandels betrifft dies heute und in Zukunft immer mehr Menschen. Kuchentratsch bedeutet für unsere Senior:innen soziale Teilhabe, welche mit einer konkreten Aufgabe – dem gemeinschaftlichen Kuchenbacken – verbunden ist. So werden Backleidenschaft, generationenübergreifender Austausch und finanzieller Zugewinn vereint. 

Im Fokus unserer täglichen Arbeit steht es, soziales Engagement und betriebswirtschaftliches Handeln erfolgreich zu vereinen. Unser deuschlandweiter Kuchenversand und unser Angebot für Firmenkund:innen ermöglichen neue Arbeitsplätze für Senior:innen.

Ob Einpacken, Ausliefern oder Organisieren: Die Omas und Opas können sich in verschiedene Bereiche einbringen. Bei der Arbeit ist tratschen, sich austauschen und Freundschaften schließen strengstens erlaubt.

Wie die Idee entstand

Gegründet wurde Kuchentratsch im Jahr 2014 mit der Vision von Katharina, das Leben von Senior:innen lebenswerter zu machen. Für die Erstausstattung der Backstube in einem Münchner Hinterhof in der Landsberger Straße haben wir eine Crowdfunding Kampagne bei Startnext durchgeführt und so 25.000 € Startkapital eingesammelt. Mit dieser Starthilfe konnte die Backstube mit gebrauchten Haushaltsbacköfen ausgestattet, der Online-Shop gelauncht und die ersten Umsätze gemacht werden. 

Im Jahr 2017 wurde, nach unzähligen Versand- und Wurftests, der deutschlandweite Kuchenversand an Privat- und Firmenkund:innen gestartet. Der erste richtig große Auftritt fand 2018 statt, als Gründerin Katharina mit einer Kollegin und zwei Omas bei der Fernsehsendung “Die Höhle der Löwen” auf Vox aufgetreten ist. Und der Auftritt war erfolgreich! Durch den Pitch wurden Carsten Maschmeyer und Dagmar Wöhrl als Investor:innen gewonnen. So konnte das Geschäft skaliert und im Jahr 2019 knapp 40.000 Kuchen versendet werden.

Das Jahr 2020 war für uns, wie für viele andere auch, eine große Herausforderung, denn die Backstube musste für mehrere Monate komplett schließen. Eine Lösung musste gefunden werden, wie während der Corona-Zeit Kund:innen trotzdem Omakuchen essen und damit Umsätze erzielt werden können. So kam die Idee von der Entwicklung von Backmischungen auf, die unabhängig vom Backbetrieb - aber basierend auf Omas Original-Rezepten - verkauft werden. Zur Unterstützung bei der Markteinführung konnte Kuchentratsch drei weitere starke Investor:innen überzeugen.

2022 standen weitere große Schritte an: Der Umzug an unseren neuen Standort im Herzen von München, die Erweiterung der Backstube und die geplante Eröffnung einer Café- und Eventfläche. Leider konnte die geplante Anschlussfinanzierung für die notwendigen Investitionen nicht erfolgreich abgeschlossen werden und im Juli haben wir wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz angemeldet.

Eine dunkle Zeit, in der wir dennoch weiter an die Idee hinter Kuchentratsch geglaubt haben. So begann die Suche nach einem starken Partner – und wir haben ihn gefunden: Gemeinsam mit der Traditionsbäckerei Höflinger Müller backen wir weiter!

Für Kuchentratsch bleibt alles wie geplant – die Eröffnung des Cafés, der Versandkuchen und natürlich auch die Bäckerinnen und Bäcker. Ab sofort könnt ihr Oma Irmgards beliebten Karottenkuchen und viele mehr auch vor Ort - an der Theresienhöhe 30 -  genießen und in der offenen Backstube unseren Omas und Opas beim Backen über die Schulter schauen.